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Geschichte des Restaurants
Der Goldene Drachen in der Porzellangasse 33, 1090 Wien, ist das erste österreichische Chinarestaurant, daß schon vor dem zweiten Weltkrieg eröffnet hat. Gleich neben dem neu renovierten Palais Lichtensten ladet ein netter Spaziergang durch die neu zugänglich gemachte kleine Parkanlage zum verweilen ein.
In zweiter Generation ist das Lokal im Stil und Ambiente bis heute treu geblieben. Das gilt auch für die Küche im Goldene Drachen und so wird die Beijing Ente bei uns bis heute authentisch zubereitet.
Verwendent werden im Goldene Drachen, wie auch in China ausschließlich täglich frisches Gemüse. Bei der Zubereitung der Speisen wird authentisch und ausschließlich mit frischen Gewürzen und Kräutern (Ingwer, Knoblauch, Jungzwiebel, Petersilie, Koriander, Bärlauch, Sternanis, Szechuenpfeffer usw.) abgeschmeckt.
Ein Schwerpunkt in unserer Küche ist daher die Gesundheit und die 5 Elementenküche (TCM) Traditionell Chinesische Medizin.
Zur Geschichte
Schon vor dem 2. Weltkrieg eröffnete eine handvoll chinesen die als erster nach Europa kamen und in Wien blieben das 1. Chinarestaurant in der Porzellangasse 33. 1963 wurde der Goldene Drachen von Herrn Wu Chia Chai gegründet und in dessen Sinn bis heute als Familienbetrieb geführt.
Herr Wu Chia Chai flüchtete während der Kulturrevolution vor Mao und den Kommunisten. Er rettete sich als Anhänger der Go-Min-Tang Partei nach Taiwan, dessen Regierung bis heute dort unabhängig vom Festland lebt.
Nach einigen Jahren in denen er als Koch für die Partei arbeitete, vervollständigte er seine Kochkunst in vielen großen Hotels wo er für Feierlichkeiten und Banketts bekannt wurde für seine Kreativität.
1963 wanderte Herr Wu Chia Chai nach Europa aus um sich selbständig zu machen. Er gründete den Goldenen Drachen in der Porzellangasse 33, das dazumal schon als China Restaurant bestand. Nach Anfangsschwierigkeiten wurde das Lokal von Jahr zu Jahr bekannter. Als erste Adresse für viele prominente Gäste entwickelt sich 1970 ein Chinarestaurantboom und ein Platz war nur auf Wochen in voraus gegen Vorbestellung zu bekommen.
Viele Landsleute erakannten die Marktlücke und so begannen die Chinarestaurants in ganz Wien wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Bis zu den 90er Jahrenwar der Boom nicht zu bremsen.
Heute ist die Zahl der Chinarestaurants im schwinden. Keiner möchte sich mit dem schlecht gemachten Ruf identifizieren. Die Presse gab ihriges dazu. Mafiageschichten, Schutzgelderpressungen und Schwarzarbeit, sowie die mangelnde Hygiene vieler Asiaten machten den Ruf der Chinarestaurants in wenigen Jahren zunichte. Der mühevoll aufgebaute, gute Ruf war bald zerstört.
Der wieder auflebende Asientrend der letzten Jahre sollen den schlechten Ruf der Chinarestaurants entfliehen und den Eindruck von neuer Qualität erzeugen. Viele Landsleute hoffen so auf einen neuen China Boom.
Ich, Herr Wu Daniel Sohn des Herrn Wu Chia Chai bin in Österreich geboren und ich habe nicht in China kochen gelern, jedoch sind mir aus den Zeiten, in denen ich an der Seite meines Vaters arbeitete, Erinnerungen geblieben, sodass ich das Gelernte in alter Tradition und Andenken an meinem Vater gerne weitergeben möchte.
In diesem Sinne wünsche ich allen Gästen, dass es Ihnen bei uns schmeckt und Sie eine schöne Zeit bei uns verbringen.
